Hirntumoren

Was ist ein Hirntumor?

Ein Hirntumor wird als ein anormales oder unkontrolliertes Wachstum der Zellen im Gehirn definiert. Tumoren können gutartig (nicht krebserregend) oder bösartig (krebserregend) sein. Da sie im Gehirn liegen, kann selbst ein gutartiger Tumor gefährlich sein. Das Gehirn ist vom Schädel umgeben. Das bedeutet, dass der Tumor während seines Wachstums beginnt, Druck auf das normale Hirngewebe auszuüben. Dieser Zustand kann wiederum eine Entzündung und eine Schwellung des Gehirns verursachen. Daher ist es sehr wichtig, dass beide Tumorarten so schnell wie möglich behandelt werden.

Wenn ein Tumor vom Gehirn selbst ausgeht, wird er als primärer Hirntumor bezeichnet. Mitunter kann sich Krebs aus anderen Bereichen wie der Lunge oder der Brust in das Gehirn ausbreiten. Dann werden diese Tumorarten als sekundäre (oder metastatische) Hirntumoren bezeichnet. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen treten Hirntumoren verhältnismäßig selten auf; aufgrund ihrer Lage und ihrer mitunter aggressiven Beschaffenheit werden sie jedoch als gefährlich angesehen.

Beyin Tümörünün Olası Belirtileri

Beyin tümörleri sıklıkla normal beyin dokusuna hücum eder veya baskı yaparlar ve belirtiler de o basınç nedeniyle ortaya çıkar. Beyin tümörünün yerleşim yerine göre kişide farklı tipte belirtiler oluşabilir. Ancak, zihinsel hastalıklar dâhil başka hastalıklar da bu belirtilere neden olmaktadır. Herhangi bir durumda bu belirtilerden birini veya daha fazlasını yaşarsanız, vakit kaybetmeden doktorunuzu aramalısınız.

Kopfschmerzen, insbesondere:

  • ein neuer Schmerz, der vor Kurzem begonnen hat
  • ein anhaltender Schmerz
  • ein Schmerz, der beim Aufwachen schlimmer ist
  • Erbrechen, insbesondere wenn es morgens heftiger ist
  • Veränderungen der Persönlichkeit oder des Verhaltens
  • Nachlassen der geistigen Fähigkeiten:
  • Gedächtnisverlust
  • Beeinträchtigung der Rechenfähigkeit
  • Beeinträchtigung des Urteilsvermögens
  • Neu auftretende Anfälle
  • neurologische Veränderungen
  • Sehprobleme (Doppeltsehen, vermindertes Sehen)
  • Hörverlust
  • vermindertes Gefühl oder Schwäche in einem Körperbereich
  • Sprechschwierigkeiten
  • verminderte Koordination, Ungeschicklichkeit
  • Schwäche, Schläfrigkeit/Mattigkeit, verminderte Wachheit
  • Sprachprobleme, Schluckbeschwerden, Schluckauf
  • gestörter Geruchssinn
  • unkontrollierte oder funktionsgestörte Bewegungen, Händezittern
  • Ausbleiben der Menstruationsblutungen vor der Menopause
  • Gesichtslähmung
  • Augenanomalien
  • unterschiedlich große Pupillen
  • unkontrollierte Bewegung
  • Herabhängen des Augenlids
  • Benommenheit/Verwirrtheit, ungewohntes oder seltsames Verhalten
  • vorübergehender Atemstillstand

Die funktionelle Geografie des Gehirns

Verschiedene Bereiche des Gehirns steuern verschiedene Funktionen. Die Symptome eines Hirntumors können sich je nach dem betroffenen Hirnbereich unterscheiden.

Linker Temporallappen: Hören, Sehen, Riechen, Verständnis, Erinnern an Gesehenes oder Gehörtes, Erkennen von Wörtern, Persönlichkeit, Verhalten und Sexualverhalten.

Hirnstamm: Atmung, Herzfrequenz, Verdauung, Wachheitsgrad, Schlaf, Schwitzen, Blutdruck, Körpertemperatur und Gleichgewicht.

Kleinhirn: Gleichgewicht, Haltung, Koordination, die Arme und Beine umfasst, und Gedächtnis für Reflexbewegungen.

Rechter Temporallappen: Hören, Riechen, Organisation, Konzentration auf Gesehenes oder Gehörtes, Erkennen musikalischer Töne, Musikklänge und Informationen ohne Sprachanteil (zum Beispiel Zeichnungen). Langzeitgedächtnis, Persönlichkeit, Verhalten und Sexualverhalten.

Okzipitallappen: die klare Deutung von Gesehenem und visuellen Bildern. Lesen und Schreiben, das Auffinden von Gegenständen, das Erkennen von Farben, das Erkennen von Wörtern, das Zeichnen von Objekten und das Erkennen, ob sich ein Gegenstand bewegt oder nicht.

Parietallappen: Seh- und Tastsinn. Die Verarbeitung der aus verschiedenen Sinnen eingehenden Daten zum Verständnis, die sensorische Steuerung des Körpers, das Schreiben, Mathematik und Sprache. Die Positionierung des Körpers, das Greifen von Gegenständen sowie das auditive und nicht-auditive Gedächtnis.

Frontallappen: höhere geistige Funktionen wie das Bewusstsein und die Reaktionen auf äußere Reize, Persönlichkeit. Schlucken, Speichelbildung, Lautbildung, Kauen, Gesichtsausdrücke und die motorische Koordination für Hände, Arme, Rumpf, Hüfte, Beine und Füße.

Die Merkmale von Hirntumoren

Hirntumoren werden in zwei Hauptklassen eingeteilt: Gliome und Nicht-Gliome. Nachstehend werden sehr verschiedene Arten von Hirntumoren beschrieben, was dazu beitragen kann, die Informationen zu verdeutlichen, die Ihnen über Ihren Tumor gegeben wurden.

Gliome

Etwa 46 % der primären Hirntumoren und 23 % der primären Rückenmarktumoren sind Gliome; mit anderen Worten, sie wachsen aus den Gliazellen. Innerhalb des Gehirns treten Gliome in der Regel in den Hemisphären des Großhirns auf, betreffen jedoch auch andere Bereiche, insbesondere den Sehnerv, den Hirnstamm und – besonders bei Kindern – das Kleinhirn. Da die Gliazellen von unterschiedlicher Art sind, werden auch die Gliome in mehrere Gruppen unterteilt.

 

Astrozytome

  • Es ist die häufigste Gliomart, die 17 % aller primären Hirntumoren ausmacht.
  • Es kann an jeder Stelle im Zentralnervensystem auftreten. Die Behandlung umfasst in der Regel eine Operation und eine Strahlentherapie und mitunter auch eine Chemotherapie.
  • Niedriggradige Astrozytome wachsen verhältnismäßig langsam, und der Tumor kann durch eine Operation vollständig entfernt werden.
  • Hochgradige Astrozytome wachsen schneller als die niedriggradigen und werden in der Regel mit einer Kombination aus Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie behandelt.

 

Glioblastoma multiforme

  • Eine weitere Bezeichnung für hochgradige Astrozytome ist Glioblastome. Sie dringen rasch in die nahe gelegenen Gewebe ein und enthalten sehr aggressive Zellen.
  • Sie gehören zu den häufigsten primären Hirntumoren, die Erwachsene betreffen, und betreffen mitunter auch Kinder.
  • Typischerweise werden sie nach einer Operation mit einer Strahlentherapie behandelt, entweder allein oder mit einer Chemotherapie kombiniert.

 

Hirnstammgliome

  • Diese im Hirnstamm gelegenen Tumoren machen 20 % der Tumoren im Kindesalter und etwa 5 % der Tumoren bei Erwachsenen aus.
  • Sie betreffen am häufigsten Kinder im Alter zwischen 3 und 10 Jahren und reichen von sehr niedriggradigen Astrozytomen bis zu schneller wachsenden Glioblastoma multiforme.
  • Bei Hirnstammgliomen wird in der Regel keine Operation eingesetzt, da der Hirnstamm sehr empfindlich ist. Die Strahlentherapie hilft mitunter, die Symptome zu verringern, und verlängert die Lebensdauer des Patienten, indem sie das Tumorwachstum verlangsamt.
  • Hirnstammgliome sind gleichermaßen gefährlich; bei niedriggradigen Tumoren können die Phasen der Rückbildung/Linderung jedoch sehr lang sein.

 

Oligodendrogliome

  • Sie sind verhältnismäßig selten; sie machen 5 % aller Gliome aus und treten am häufigsten bei jungen Erwachsenen in den zerebralen Hemisphären des Gehirns auf.
  • Niedriggradige Tumoren werden mit einer Operation behandelt. Bei hochgradigen Tumoren wird nach der Operation eine Strahlentherapie angewendet; mitunter wird dazu auch eine Chemotherapie hinzugefügt. Sie sind mäßig empfindlich gegenüber der Strahlentherapie.

 

Ependymome

  • Sie machen etwa 5 % der intrakraniellen Gliome bei Erwachsenen und 10 % der Tumoren im Kindesalter im Zentralnervensystem aus.
  • Ihre Häufigkeit ist im Alter von 5 Jahren und im Alter von 34 Jahren am höchsten.
    Etwa 85 % sind nicht krebserregend; die meisten sind begrenzte, langsam wachsende, niedriggradige Tumoren.
  • In der Regel wird nur eine Strahlentherapie angewendet; obwohl einige operativ vollständig entfernt werden müssen, wird bei denen, die nicht vollständig entfernt werden können, eine Strahlentherapie angewendet.

Nicht-Gliome

Medulloblastome oder primitive neuroektodermale Tumoren

  • Sie machen mehr als 25 % aller Hirntumoren im Kindesalter aus. Sie treten bei Kindern häufiger auf als bei Erwachsenen.
  • Sie beginnen im unteren Teil des Gehirns (Kleinhirn) und breiten sich in die Wirbelsäule oder andere Körperteile aus.
  • Sie werden in der Regel mit einer Operation und einer Strahlentherapie beseitigt.
  • Es sind schnell wachsende Tumoren; sie sind jedoch sehr empfindlich gegenüber der Strahlentherapie und der Chemotherapie.

 

Meningeome

  • Sie machen 27 % aller primären Hirntumoren aus und neigen dazu, Frauen häufiger zu betreffen als Männer.
  • Während ihres Wachstums drücken sie das benachbarte Hirngewebe zusammen; sie sind in der Regel gutartig, können jedoch lebensbedrohlich sein.
  • Einige wachsen langsam; andere wachsen jedoch schneller oder weisen plötzliche Wachstumsschübe auf.
  • Ob sie erneut auftreten oder nicht, lässt sich nicht vorhersagen; regelmäßige Kontrollen und Untersuchungen sind wichtig.

 

Schwannome

  • Sie sind in der Regel gutartig und werden, sofern möglich, operativ entfernt.
  • Eine häufig auftretende Art (bekannt als Vestibularisschwannom oder Akustikusneurinom) betrifft den achten Hirnnerv. Dieser Nerv enthält Nervenzellen, die für Gleichgewicht und Hören wichtig sind. Diese Art kann auf einer oder beiden Seiten des Gehirns wachsen.

 

Metastatische Hirntumoren

  • Krebszellen, die aus anderen Körperteilen wie den Lungen oder der Brust stammen, können über das Blut das Gehirn erreichen und beginnen, einen sekundären oder metastatischen Tumor zu bilden.
  • Metastatische Hirntumoren sind tatsächlich häufiger als primäre Hirntumoren. In der Behandlung werden in der Regel eine Operation und/oder eine Strahlentherapie eingesetzt.

 

Die Diagnose von Hirntumoren

Wenn bei Ihnen Symptome eines Hirntumors vorliegen, wird der Arzt einige Tests durchführen wollen. Es gibt mehrere fortschrittliche diagnostische Verfahren, die eingesetzt werden, um die Art und die Lage der Anomalien im Gehirn zu bestimmen.

Prognostische Faktoren, die Tumoren des Zentralnervensystems beeinflussen

  • Histologie (Zelltyp)
  • Alter des Patienten
  • Lage des Tumors
  • funktioneller neurologischer Status

 

Weniger bedeutende Faktoren:

  • metastatische Ausbreitung
  • Umfang der Tumorresektion (bei operierten Patienten)

 

Neurologische Beurteilung

Die erste neurologische Beurteilung der Patienten wird in der Regel von einem Neurologen oder Neurochirurgen durchgeführt.
Die Person, die die Beurteilung durchführt, wird nach Anzeichen für eine verminderte geistige Funktion (z. B. Konzentrationsunfähigkeit, Unvermögen, sich zu erinnern, Unvermögen, Rechenoperationen oder einfache Aufgaben auszuführen), Schwäche, Gefühllosigkeit, mangelnden Muskeltonus, Veränderungen der Reflexe und Veränderungen des Sehens suchen.

 

Bildgebung

Um die Anatomie des Gehirns zu untersuchen, wird bei den Patienten eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder eine Computertomografie (CT) durchgeführt.
Um die Merkmale des Tumors besser zu verstehen (Wächst er schnell? Bleibt er stabil? Ist er in normales Gewebe eingedrungen? usw.), können auch zusätzliche Untersuchungen wie die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) und die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) durchgeführt werden.
Diese Untersuchungen werden anschließend verwendet, um die für jeden einzelnen Patienten am besten geeignete Behandlung zu bestimmen.

 

Biopsie

Wenn anhand der Untersuchungen keine eindeutige Diagnose gestellt werden kann, kann eine Biopsie durchgeführt werden, um die Art des Tumors genau zu bestimmen.
Nachdem eine örtliche Betäubung vorgenommen wurde, wird durch ein kleines Loch im Schädel eine lange Nadel eingeführt, um ein kleines Stück des Tumors zu entnehmen.
Die Tumorprobe wird beurteilt, um die Art des Tumors und zu bestimmen, wie aggressiv er sein kann.
Die aus der Biopsie gewonnenen Informationen werden anschließend verwendet, um festzustellen, welches die für den Patienten am besten geeignete Behandlung ist.
Bei der Einstufung von Hirntumoren werden zwei grundlegende Faktoren berücksichtigt: die Arten der Zellen, die den Tumor bilden, und die Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors. Außerdem ist auch das Alter des Patienten wichtig; je jünger der Patient ist, desto besser ist der Verlauf der Erkrankung. In geringerem Maße ist auch die Menge des entnommenen Gewebes ein Faktor, wenngleich sie nicht so bedeutend ist wie die Art der Krebszellen, die Wachstumsgeschwindigkeit oder das Alter des Patienten.
Wird eine Operation in Betracht gezogen, ist die Lage des Tumors wichtig, denn einige Bereiche haben einen großen Einfluss auf die Lebensqualität, die Lebenserwartung und die Art der Behandlung. Ein guter Allgemeinzustand und eine gute körperliche Verfassung spielen eine große Rolle bei der Vorhersage der Ergebnisse; jüngere Patienten haben einen besseren Verlauf.

Die Behandlung von Hirntumoren

Wenn der Hirntumor bösartig ist, ist eine Behandlung erforderlich. Hier werden einige Behandlungsoptionen aufgeführt. Außerdem ermöglichen zahlreiche klinische Studien den Patienten den Zugang zu neuen experimentellen Behandlungen.

Operation

Der direkteste Weg, die Tumormasse zu beseitigen, ist die operative Entfernung des primären Tumors.
Der Chirurg wird in der Regel eine Kraniotomie durchführen. Bei dieser Operation wird in die Schädelhöhle eingetreten, indem ein Stück des Schädelknochens entfernt wird, um an das Gehirn zu gelangen. Der entnommene Knochen wird am Ende des operativen Eingriffs wieder eingesetzt.

 

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie spielt bei den meisten krebsartigen Hirntumoren eine Hauptrolle.
Auch gutartige Tumoren können eine Bestrahlung erfordern, um ihr Wachstum zu kontrollieren.

 

Bestrahlung nach der Operation

Auch wenn der Tumor operativ vollständig entfernt zu sein scheint, verbleiben im umliegenden Hirngewebe mikroskopische Tumorzellen, und diese können sich an eine andere Stelle ausbreiten oder einen neuen Hirntumor bilden.
Das Ziel der nach der operativen Ausschabung angewendeten Bestrahlung ist es, die Größe des verbleibenden Tumors zu verringern, sein Wachstum zu stoppen oder beides.
Wenn der Tumor nicht vollständig auf sichere Weise entfernt werden kann, wird meist eine Bestrahlung nach der Operation empfohlen.

 

Bestrahlung, wenn eine Operation nicht geeignet ist

Bei Tumoren, die operativ nicht erreicht werden können oder Eigenschaften aufweisen, von denen angenommen wird, dass sie besonders gut auf eine Bestrahlung ansprechen, kann anstelle einer Operation eine Bestrahlung eingesetzt werden.

 

Brachytherapie

Es ist eine Methode, mit der Tumoren selektiv eine hohe Strahlendosis verabreicht wird.
Unabhängige radioaktive Quellen, die meist in Form von Metallkörnern oder -stäbchen vorliegen, werden in den Tumor oder die Tumorhöhle oder in deren Nähe eingesetzt.
Die meist mithilfe eines Computers vorgenommene exakte Platzierung der radioaktiven Quelle sorgt dafür, dass das gesunde Gewebe der Strahlung weniger ausgesetzt ist und die Strahlendosis, die der Tumor erhält, auf dem höchsten Niveau liegt.
Die Brachytherapie kann zusammen mit einer Operation und/oder einer Chemotherapie eingesetzt werden.

 

Bestrahlung und Chemotherapie

Die Chemotherapie zusammen mit der Strahlentherapie einzusetzen, ist für einige Patienten mit einem hochgradigen Tumor von Nutzen.
Die Chemotherapie kann ein oder mehrere Medikamente umfassen und wird zyklisch verabreicht (zum Beispiel 3 Wochen lang einmal täglich, anschließend eine einwöchige Ruhephase, um neue Zellen zu bilden).
Die Chemotherapie kann über den Mund, über eine Vene, mit einer anderen Infusionsmethode oder in Form einer direkt in das Gehirn eingesetzten Schicht angewendet werden.

 

Gamma Knife (stereotaktische Strahlentherapie)

Das Gamma Knife besteht in Wirklichkeit aus hochgradig fokussierten, schmalen Bündeln von Kobalt-Gammastrahlen.
Diese Anwendung, die eine Alternative zur Operation darstellt, zerstört die Hirnanomalien direkt, ohne dass ein Schnitt erforderlich ist.
Sie wird eingesetzt, um gutartige und bösartige Tumoren, metastatische Tumoren und andere Fehlbildungen der Gefäßstruktur zu behandeln.
Bei den Patienten sind die Nebenwirkungen geringer, und die Genesungsdauer ist kürzer als bei der konventionellen Operation.
Die Operation dauert typischerweise zwischen 30 Minuten und 3 Stunden, und die meisten Patienten können am selben Tag nach Hause zurückkehren.

Die Nebenwirkungen der Behandlung

Die Behandlung eines Hirntumors kann Nebenwirkungen haben. Mitunter treten die Nebenwirkungen plötzlich auf oder können sich innerhalb einiger Tage entwickeln. Die Schwere der Nebenwirkungen kann mit der Dosis des Medikaments oder der Dauer der Behandlung zusammenhängen.

Chemotherapie

Chemotherapie-Medikamente sind dafür gemacht, schnell wachsende Zellen abzutöten. Da diese Medikamente jedoch im gesamten Körper zirkulieren, können sie auch die normalen, gesunden Zellen beeinträchtigen. Die Schädigung des gesunden Gewebes verursacht die Nebenwirkungen.

Es ist unklar, ob ältere Patienten die Chemotherapie möglicherweise weniger gut vertragen. Einige Umstände wie die zahlreichen Medikamente, die ältere Patienten einnehmen, und andere medizinische Probleme können die Krebsbehandlung erschweren. Einer Studie zufolge können ältere Krebspatienten ohne medizinische Komplikationen jedoch dasselbe Maß an Toxizität und Nutzen erfahren wie jüngere Patienten.

Da die Chemotherapie auf schnell wachsende Zellen abzielt, werden auch sich schnell teilende normale Zellen wie die Haarwurzeln, das Knochenmark und die Magenzellen beeinträchtigt. Als Nebenwirkungen treten Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf.
Die Chemotherapie verursacht außerdem durch eine Anämie bedingte Schwäche, Fieber und Infektionen, denn das Immunsystem ist aufgrund der Medikamente geschwächt.

 

Strahlentherapie

Die Nebenwirkungen der Strahlentherapie bei einem Hirntumor entstehen durch die Wirkung, die die Strahlung auf das normale Hirngewebe um den Tumor herum ausübt.

Kurze Zeit nach der ersten Anwendung der Strahlentherapie können bei den Patienten Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit und Fieber auftreten, und die mit dem Tumor verbundenen neurologischen Symptome können sich verschlimmern. Diese Symptome sollten im Verlauf der Behandlung zunehmend leichter werden.
Innerhalb einiger Wochen bis einiger Monate nach Beginn der Strahlentherapie können sich die Symptome verschlimmern. Diese Symptome können darauf hinweisen, dass der Tumor fortgeschritten ist. Um festzustellen, ob die Ursache der Tumor oder die Behandlung ist, müssen diese Symptome über einen gewissen Zeitraum beobachtet werden.
Je nach Beschaffenheit der Strahlentherapie können sich Monate oder Jahre nach der Behandlung Spätfolgen der Bestrahlung entwickeln. Es ist gut, jegliche Symptome, die Sie erfahren, festzuhalten oder ein Tagebuch zu führen; so können Sie die Symptome mit dem Arzt besprechen.

 

Operation und andere Behandlungen

Operation und Bestrahlung können ein Ödem (eine Schwellung) des Gehirns um den Tumor herum verursachen.
Die Schwellung führt zu Druck im umgebenden Hirngewebe und verursacht Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und andere ernsthafte Probleme.
Um diese Probleme zu verhindern, kann Ihr Arzt Steroide verordnen.
Diese auch unter dem Namen Kortikosteroide bekannten Steroide sind Hormone, die im Körper auf natürliche Weise entstehen, und unterscheiden sich von den „anabolen Steroiden“, die Bodybuilder verwenden.
Steroide tragen nur wenig dazu bei, die Zellen der meisten Tumorarten abzutöten; sie können jedoch einige Symptome wie Kopfschmerzen lindern und verhindern eine weitere Schwellung, die durch eine Operation oder eine Strahlentherapie auftreten kann.

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