Was ist das Karpaltunnelsyndrom?
Das Karpaltunnelsyndrom entsteht infolge einer Entzündung des Nervs am Handgelenk, die durch eine Verdickung des Bandes über dem Nervus medianus in Kombination mit wiederholten Bewegungen verursacht wird. Es wird besonders häufig bei Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren sowie bei Berufsgruppen beobachtet, die ihre Hände übermäßig beanspruchen, wie Pianisten, Friseure, Computeroperatoren, Bankangestellte, Zahnärzte, Bildhauer und Hausfrauen.
Schwangerschaft, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, die Menopause, am Handgelenk gebrochene oder verschobene Knochen sowie starkes Übergewicht erhöhen die Häufigkeit der Erkrankung. Das häufige und kräftige Greifen von Gegenständen mit den Händen, das Abknicken des Handgelenks und Arthritis erhöhen die Häufigkeit in ähnlicher Weise.


