Neurochirurgie: Behandlung von Gehirn-, Wirbelsäulen- und Nervenerkrankungen
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Was ist Neurochirurgie? Welche Erkrankungen werden behandelt?
Die Neurochirurgie beschränkt sich nicht ausschließlich auf Operationen am Gehirn. Sie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks, der Wirbelsäule und des gesamten peripheren Nervensystems beschäftigt. Neurochirurgen befassen sich unter anderem mit Wirbelsäulenerkrankungen, Nervenkompressionen, Epilepsie, Hirntumoren, Schlaganfällen und vielen weiteren Erkrankungen des Nervensystems.
Op. Dr. Kerem Bıkmaz verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich der Neurochirurgie und absolvierte fortgeschrittene wissenschaftliche Arbeiten im Yaşargil-Labor der Universität Arkansas. Er beschäftigt sich mit modernen Behandlungsmethoden bei Erwachsenen und Kindern.

Wann sollte man einen Neurochirurgen aufsuchen?
Neurochirurgen sind auf die chirurgische und nicht-chirurgische Behandlung neurologischer Erkrankungen spezialisiert und arbeiten bei der Diagnosestellung häufig mit Ärzten anderer Fachrichtungen zusammen. Besonders bei folgenden Erkrankungen spielt die Neurochirurgie eine wichtige Rolle:
Wichtige Behandlungsbereiche von Op. Dr. Kerem Bıkmaz
- Aneurysmen: Gefäßaussackungen im Gehirn können bei einer Ruptur schwere Blutungen verursachen.
- Erkrankungen der Halsschlagader: Eine Verengung der großen Halsgefäße kann das Schlaganfallrisiko erhöhen.
- Karpaltunnelsyndrom: Eine Nervenkompression im Handgelenk kann je nach Befund behandelt werden.
- Zerebralparese: Bewegungsstörungen infolge einer frühkindlichen Schädigung des Gehirns.
- Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule und zervikale Wirbelsäulenerkrankungen
- Chronische Schmerzen: Können durch anhaltende Nervenirritationen oder Nervenschäden entstehen.
- Kraniosynostose: Eine frühzeitige Verknöcherung der Schädelnähte kann zu Formveränderungen führen.
- Epilepsie: Bei medikamentös schwer kontrollierbaren Fällen können chirurgische Verfahren geprüft werden.
- Schädel-Hirn-Trauma: Nach Verletzungen können Blutungen oder Schädigungen des Gehirns auftreten.
- Lendenwirbelsäulen-Bandscheibenvorfall: Kann mit mikrochirurgischen und minimalinvasiven Methoden behandelt werden.
- Hydrozephalus: Eine Ansammlung von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, die beispielsweise mit Shunt-Systemen behandelt werden kann.
- Rückenschmerzen und lumbale Spinalkanalstenose: Medikamentöse, interventionelle und chirurgische Behandlungsmöglichkeiten können eingesetzt werden.
- Parkinson-Krankheit: In fortgeschrittenen Fällen kann die tiefe Hirnstimulation eine Option darstellen.
- Tumoren der Hypophyse: Die Behandlung erfolgt häufig über minimalinvasive Zugangswege.
- Ischiasschmerzen: Bei Schmerzen durch Nervenreizungen können konservative und interventionelle Verfahren angewendet werden.
- Spina bifida: Eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule, die frühzeitig behandelt werden sollte.
- Rückenmarksverletzungen: Nach Unfällen können operative Maßnahmen notwendig sein.
- Trigeminusneuralgie: Eine Erkrankung mit plötzlich auftretenden starken Gesichtsschmerzen.
- Schlaganfall: Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist entscheidend für den Verlauf.
- Gehirn- und Rückenmarkstumoren: Raumfordernde Veränderungen können je nach Situation operativ behandelt werden.
Häufig gestellte Fragen
Befasst sich die Neurochirurgie nur mit Gehirnoperationen?
Nein. Die Neurochirurgie beschäftigt sich neben dem Gehirn auch mit Erkrankungen des Rückenmarks, der Wirbelsäule und des gesamten Nervensystems.
In welchen Bereichen ist Op. Dr. Kerem Bıkmaz tätig?
Op. Dr. Kerem Bıkmaz beschäftigt sich unter anderem mit Bandscheibenerkrankungen der Hals- und Lendenwirbelsäule, Hydrozephalus, Epilepsie, Hirntumoren, Nervenkompressionen und Wirbelsäulenerkrankungen.
Muss jeder Hirntumor operiert werden?
Nein. Einige Tumoren können zunächst beobachtet oder anders behandelt werden. Die Entscheidung hängt von Lage, Größe und Beschwerden des Patienten ab.
Die Neurochirurgie umfasst die Diagnose und Behandlung zahlreicher Erkrankungen, die das Nervensystem und die Lebensqualität beeinflussen können. Eine individuelle Untersuchung und die Wahl der passenden Behandlungsmethode spielen dabei eine zentrale Rolle.
