Spezifische Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks und der Nerven
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Spezifische Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks und der Nerven
Gehirn- und Rückenmarkstumoren
Gehirntumoren können infolge genetischer Veränderungen entstehen und in manchen Fällen eine familiäre Veranlagung aufweisen. Je nach Diagnose können Tumorgewebe mikrochirurgisch entfernt oder bei Bedarf stereotaktische Biopsieverfahren eingesetzt werden.
Aneurysmen (Gefäßaussackungen)
Aneurysmen sind Erweiterungen von Blutgefäßen. Wenn sie reißen, können sie schwere Hirnblutungen verursachen. Die Behandlung kann durch chirurgische oder interventionell-radiologische Verfahren erfolgen.
Erkrankungen der Halsschlagader (Karotisarterie)
Sie entstehen durch eine Verengung der Blutgefäße, die das Gehirn versorgen. Durch Stentverfahren oder eine Endarteriektomie kann das Schlaganfallrisiko reduziert werden.
Karpaltunnelsyndrom
Das Karpaltunnelsyndrom äußert sich durch Brennen, Taubheitsgefühle und Kribbeln in Hand und Handgelenk. Je nach Ausprägung können konservative oder operative Behandlungsmethoden angewendet werden.
Wirbelkörper-Kompressionsfrakturen
Bei Wirbelkörperbrüchen infolge von Osteoporose oder Metastasen können Verfahren wie Vertebroplastie oder Kyphoplastie zur Stabilisierung eingesetzt werden.
Probleme der Halswirbelsäule
Erkrankungen der Halswirbelsäule können sich durch Nacken- und Schulterschmerzen sowie Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust in den Armen bemerkbar machen.
Epilepsie
Epilepsie entsteht durch eine abnorme elektrische Aktivität im Gehirn. Die Behandlung erfolgt meist medikamentös, in ausgewählten Fällen können operative Verfahren oder eine Vagusnervstimulation eingesetzt werden.
Lendenwirbelsäulen-Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall kann durch Druck auf Nervenstrukturen Schmerzen und neurologische Beschwerden verursachen. Je nach Befund können konservative, minimalinvasive oder mikrochirurgische Verfahren angewendet werden.
Hydrozephalus
Ein Hydrozephalus entsteht durch eine Ansammlung von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor). Die Behandlung kann durch Shunt-Systeme oder endoskopische Verfahren erfolgen.
Rückenschmerzen
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten chronischen Beschwerden. Die Behandlung kann Physiotherapie, gezielte Wirbelsäuleninjektionen, Schmerztherapie und minimalinvasive Verfahren umfassen.
Lumbale Spinalkanalstenose
Eine Verengung des Wirbelkanals kann die Gehstrecke einschränken und Schmerzen verursachen. Neben konservativen Methoden können bei Bedarf mikrochirurgische Verfahren eingesetzt werden.
Parkinson-Krankheit
Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch Veränderungen bestimmter Nervenzellen im Gehirn entsteht. In fortgeschrittenen Stadien kann eine tiefe Hirnstimulation eine Behandlungsoption sein.
Tumoren der Hypophyse
Veränderungen der Hypophyse sind häufig gutartig. Falls eine Operation erforderlich ist, erfolgt diese oft über einen Zugang durch die Nase.
Ischiasschmerzen
Ischiasschmerzen entstehen durch Reizung oder Entzündung des Ischiasnervs. Medikamente, Physiotherapie oder in bestimmten Fällen operative Verfahren können eingesetzt werden.
Spina bifida
Spina bifida entsteht durch eine unvollständige Entwicklung des Rückenmarks während der Schwangerschaft. Eine frühzeitige Behandlung kann die Lebensqualität verbessern.
Rückenmarksverletzungen
Rückenmarksverletzungen können nach Wirbelsäulentraumata auftreten. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um Funktionsverluste möglichst zu begrenzen.
Trigeminusneuralgie
Die Trigeminusneuralgie verursacht plötzlich auftretende starke Gesichtsschmerzen. Bei therapieresistenten Fällen kann eine mikrovaskuläre Dekompression angewendet werden.
Schlaganfall (Stroke)
Ein Schlaganfall entsteht durch eine Störung der Blutversorgung des Gehirns. Eine frühzeitige Diagnose und neurologische Behandlung sind entscheidend für den weiteren Verlauf.

